Das Material


 Fakten:

  • Aussehen: silbrig glänzend, grau
  • Zinn gehört zur Gruppe der Buntmetalle (wie Kupfer, Zink, Nickel, Messing, Bronze,…)
  • Schmelzpunkt liegt bei 232°C• Chem. Zeichen „Sn“ (lateinisch Stannum)
  • gute Legierungsfähigkeit (z.B. Bronze=Kupfer+Zinn)
  • geschmacks- und geruchsneutral
  • lebensmittelecht
  • sehr weich
  • schlechter Wärme- und Stromleiter (Getränke im Zinnbecher halten lange die Temperatur)
  • widerstandsfähig gegen atmosphärische und chemische Einwirkungen (d.h. kein Rost wie bei Eisen oder Grünspan bei Kupfer)

Zinn ist ein faszinierendes Material, das schon seit 3500 bc bekannt war. Früheste Funde gab es um 1500 bc in einem ägyptischen Grabmahl. Im frühesten Altertum diente Zinn vorzugsweise als Legierungsbestandteil für Kupfer zur Herstellung von Bronze und gab damit einer ganzen Periode ihren Namen – Bronzezeit. Die Aufbewahrung von Arzneien in Zinngefäßen war weitverbreitet. Schon die Römer liebten es, ihre Weine aus Zinngefäßen zu trinken. Plinius, ein römischer Poet schrieb, dass der Geschmack des Weines sich im Zinnbecher verstärkt. Diese Behauptung gilt noch heute! Mitte des 19. Jahrhunderts erlangte Zinn durch die industrielle Herstellung von Weißblech ( = verzinntes Eisenblech) große Bedeutung. Heute wird Zinn vor allem als nachhaltiges Lötmittel (für die Auto-und Elektroindustrie), zur Herstellung von Lebensmittelverpackungen oder Bestandteil in Zahnpasten, Parfüms und Seifen herangezogen. Zinn ist also aus dem heutigen modernen Leben nicht mehr wegzudenken!


Vorkommen

Als reines Metall kommt Zinn nur sehr selten vor. Man findet es als „Bergzinn“ verbunden mit anderen Gesteinen oder oberflächlich abgelagert als „Seifenzinn“. Zinnerz („Kassiterit“) kommt in vergleichsweise sehr geringer Konzentration vor (Vergleich: Eisenerz ca. 40%; Zinn 0,4 – 1%). Um das Zinn von anderen Materialien zu befreien, bedarf es langwieriger Prozesse. Das Gestein geht durch Walzwerke, Kugelmühlen, wird geschlemmt, erhitzt und gereinigt. Erst dann kann es weiterverarbeitet werden.Die größten Fördermengen kommen aus China, Indonesien und Peru. Aufgrund des jährlich steigenden Bedarfs von Zinn (Auto- und Elektroindustrie) ist mit weiteren Preissteigerungen zurechnen.


Jeder ARTINA-Artikel wird aus einer Zinnlegierung mit mindestens 95% Zinnanteil hergestellt.

Dies bestätigen wir mit unserer Punze auf jedem einzelnen Artikel – sie ist damit Garantie und Sicherheit gleichzeitig.

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